
Europäischen Begegnungen
Die Europäische Union, gestern ein Versöhnungsprojekt, und heute?
Diese Frage stellte sich der IFOR (Internationaler Versöhnungsbund und Friedenskirche), welcher zu den Europäischen Begegnungen am 3., 4. und 5. Oktober im Ciarus zusammentrat.
Auf dem Programm standen: eine für alle offene Konferenz über dieses Thema in der Kirche St Pierre le Vieux sowie Gesprächsrunden mit dem Hintergrundgedanken einer Friedensagentur innerhalb der Europäischen Institutionen.
Es stimmt, dass die EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft), aus der die heutige Europäische Union hervorging, nach dem Ende des zweiten Weltkriegs entstand, um die Länder zur Zusammenarbeit zwecks Verhinderung möglicher späterer Konflikte zu bewegen.
Die Elsässer müssen die Schwierigkeiten einer Versöhnung nach der Zwietracht und den zahlreichen Narben, welche der zweite Weltkrieg hinterließ, nur allzu genau kennen.
Der IFOR soll eine Kultur der Gewaltfreiheit, den Versöhnungsdialog sowie die Einrichtung und die Stärkung der demokratischen Prozesse fördern, er verfügt über beratenden Status bei der U.N.O. und der U.N.E.S.C.O.

















